Wer tagtäglich in sein Bad geht, der möchte sich wohl fühlen. Er möchte morgens einen Blick in den Spiegel werfen und sich freuen. Und das nicht nur über das ihm entgegenblickende Gesicht, sondern vor allen Dingen über den schicken Spiegelschrank, der an der Wand hängt.
Ordnung mit Chic
Ein Spiegelschrank soll nicht nur viel verstauen können und Ordnung schaffen. Er soll vor allem gut aussehen. Und sich in die restliche Badmöblierung farblich und stylisch einfügen.
Bereits in den 1940er Jahren werden Spiegelschränke produziert. Damals waren sie Nutzobjekte und es gab die Schränke nur in wenigen Ausführungen. Das Design war nüchtern und praktisch. In den 60er Jahren wandelte sich das Bild, und der französische Hersteller „Alibert“ revolutionierte den Markt. Heute hat der Kunde die Qual der Wahl zwischen hunderten von Modellen.
Die Materialien
Doch woraus besteht so ein Badezimmerschrank? Neben den Designs sind auch die Materialien vielfältig. Es gibt MDF (industriell gepresste, stabile und geleimte Platten), Kunststoff und Aluminium. Jedes Material hat seine eigenen Vorzüge. MDF wird häufig für die preisgünstigeren Spiegelschränke verwendet. Kunststoff ist sehr strapazierfähig und lässt mehr Spielraum in der Gestaltung. Aluminium-Spiegelschränke sind quasi unverwüstbar und sind dementsprechend höherpreisig.
Das Raumwunder
Wohl jeder wird in seinem Leben bereits die Bekanntschaft mit einem Spiegelschrank gemacht haben. Er ist praktisch und bringt auf relativ kleinem Raum sehr viel unter. Ob Creme, Rasierwasser, Duschgel, Shampoo, Zahnpasta, Zahnseide, Kosmetik- und Schminkartikel - alles findet seinen Platz. Und das Bad sieht ordentlich und aufgeräumt aus. Nicht ohne Grund findet der Spiegelschrank wieder mehr Anhänger und den Badeinrichtern.
Die Optik
Doch so ein praktischer Schrank wird nicht nur wegen seiner inneren Werte gekauft. Nein, vor allem die Optik muss passen. Und so individuell wie die Kunden sind, sind mittlerweile auch die angebotenen Schränke. Da gibt es die ganz schlichten. Dann die bunten, frechen. Und die für den extravaganten Geschmack. Am beliebtesten sind Spiegelschränke in 3D, also mit drei Türen. Die meisten sind mittlerweile beleuchtet. Jede Frau von heute weiß, dass gutes Licht im Bad und beim Schminken das A und O ist. Das wissen auch die Hersteller. Auch Radios werden mittlerweile eingebaut.
Marken und Preise
Geiz ist nicht immer geil und wer sich sein Bad einrichtet, zahlt auch lieber ein paar Euro mehr für einen guten Spiegelschrank. No-Name-Produkte sind eher weniger gefragt. Die meisten Preise liegen zwischen 50 und 200 Euro. Nach oben gibt es keine Grenzen. So kann ein Aluminium-Spiegelschrank locker über 700 Euro kosten.
